26. Juli 2018 / Carmen Elmiger, Ehemalige BR&JW Trimbach

SoLa's 2018: Back to the roots

In unserer Serie "SoLa's 2018" möchten wir dir einen Einblick in die Jubla-Momente in den Sommerlagern in unserem Jubla-Kanton geben. In den verschiedensten Orten in der ganzen Schweiz erichteten 15 Scharen Zeltstädte oder bezogen Lagerhäuser. Egal ob auf der Suche nach Walter oder an den jublalympischen Spielen, die Lager-Wochen sind immer das grosse Highlight in jedem Scharjahr. In der vierten Serie geht es darum, wie es sich anfühlt, als Ehemalige/r zu Besuch im Sommerlager zu sein.

BR&JW Trimbach reisten in ihrem diesjährigen zweiwöchigen Sommerlager in Willisau quer durch die Schweizer Geschichte – bis ins Jahr 1291 – zu den Wurzeln der Schweiz. Ganz so weit zu den Wurzeln reiste ich nicht – nur zu meinen eigenen Jubla-Wurzeln.

Als Ehemalige BR&JW-Trimbacherin und Kalei-Mitglied back to the roots

Beschwingt von den diesjährigen Aufbautagen in Willisau, zu welchen insbesondere wir Ehemaligen verdankenswerterweise immer wieder eingeladen sind, entschied ich mich, auch der zweiten Einladung der Schar zu folgen, um einen Posten am Geisterparcours, genannt GP, zu machen.

Mit dem lieben Küchentaxi vorbei am Verpflegungsvorrat beim Bauern zum Lagerplatz, wo mir Rauchgeruch aus dem Küchenzelt entgegenschlug; mich sogleich Kinderlachen begrüsste und ich gestresste Leitende, welche im Materialzelt verzweifelt nach Schnur und weiteren für das Programm notwendige Materialien suchten und vereinzelt leicht genervte Küchenmitglieder, die als Anlaufstelle für alles von jenen verzweifelten Leitenden um das Material gebeten wurden, das sich im Materialzelt eben nicht fand (warum versteht niemand), beobachten konnte.

So wenig braucht es, um sich sogleich wieder wie zuhause zu fühlen.

Der Nachmittag ging mit Kleidern für den GP nähen (verbunden mit der ernüchternden Erkenntnis, dass ich wirklich nicht nähen kann), dem Bewundern der Bauten (es hat ein bezauberndes Chalet namens «Chalet Katzenstrecker» und sogar eine Zeitmaschine, die aussieht, als würde sie aus der Zukunft kommen) und Plaudern mit anderen Ehemaligen und Küchenmitgliedern vorbei wie im Flug.

Ebenso der GP und die folgenden Nachtstunden am Lagerfeuer in der Küche. Als die Sonne sich bereits langsam wieder am Himmel zeigte, ging ich meinem Mätteli und meinem Schlafsack Gesellschaft leisten.

Auch wenn der Schlaf, nicht zuletzt dank der prallen Sonne, nicht gerade reichlich ausfiel, war das Wochenende entspannend wie eine Woche Ferien.

MERCI, dass es dich gibt … BR&JW Trimbach.

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